Drei Entscheidungen vor Ihrer Investition in Automatisierung 4.0


  • Starten Sie mit der Entscheidung, die in Ihrem Lebensmittelbetrieb heute fehlt. 

  •  Die Module sind einzeln nutzbar und bauen bei Bedarf logisch aufeinander auf.

  • Sie können direkt in Modul 2 oder Modul 3 einsteigen, wenn Prozess-Hebel oder Use Case bereits ausreichend klar sind.
    Im Erst-Check klären wir, welche Entscheidung bei Ihnen tatsächlich noch offen ist.

  • Von der Prozess-Realität (M1) über die Pilot-Fähigkeit (M2) bis zur fundierten Anbieter- und Investitionsentscheidung für den Pilotstart (M3).

  • Optional: Pilot-Roadmap und unabhängige Entscheidungsbegleitung
    Wenn der Pilot nach der Entscheidung konkret vorbereitet oder begleitet werden soll, kann die Roadmap um Rollen, Meilensteine, Anbietertermine und Review-Logik erweitert werden.


ICON Leistungsmodul 1  Prozessanalyse

MODUL 1 

: Prozess-Realität verstehen. Wirtschaftliche Hebel priorisieren :


Entscheidungsfrage

Wo liegt in Ihrer Wertschöpfung der wirtschaftlich und operativ sinnvollste Hebel – bevor Sie in KI, Robotik oder Automatisierung investieren?

 

Modul 1 passt, wenn …

  • Engpässe, Ausschuss, Nacharbeit, Wartezeiten, Qualitätsrisiken oder Personaldruck die Prozessleistung spürbar beeinträchtigen.

  • Mehrere Automatisierungs-, KI- oder Robotikideen im Raum stehen, aber bisher nicht klar ist, welcher Ansatz wirklich Priorität hat.

  • Ein gemeinsames, faktenbasiertes Bild über die tatsächliche Prozess-Realität, Probleme und wirtschaftlichen Auswirkungen fehlt.

  • Geschäftsführung, Produktion, Shopfloor oder QM die Ursachen und Prioritäten unterschiedlich bewerten.

  • Sie vermeiden wollen, dass Aufmerksamkeit und Budget in technisch interessante, aber wirtschaftlich nachrangige Lösungen fließen.


 BAUSTEINE

Prozess-Realität verstehen und Hebel priorisieren

  • Prozess-Struktur-Analyse: Gemeinsames Verständnis der tatsächlichen Prozess-Realität aus Management-, Produktionsleitungs- und Shopfloor-Perspektive.

  • Dual-POV und Evidenzbasis: Strukturierte Fragebögen und Interviews mit unterschiedlichen Rollen sowie Einbezug relevanter Prozessdaten, Kennzahlen und vorhandener Evidenz.

  • Engpass- und Verlustanalyse: Identifikation von Wartezeiten, Nacharbeit, Ausschuss, Qualitätsrisiken, manuellen Aufwänden und weiteren Verlusttreibern.

  • Prozess-Struktur-Matrix: Bewertung der Befunde nach Wirkung, Risiko, wirtschaftlichem Potenzial und Automatisierbarkeit.

  • Priorisierte Use-Case-Longlist: Konkrete Ansatzpunkte inklusive erster Nutzenhypothesen und einer nachvollziehbaren Empfehlung für die nächsten Prüf- oder Umsetzungsschritte.


ERGEBNIS und ENTSCHEIDUNGSVORLAGE

Klarheit über Prozess-Realität und Prioritäten

Sie erhalten ein gemeinsames, faktenbasiertes Bild Ihrer Ausgangslage – und eine nachvollziehbare Grundlage, um die richtigen Prozess- und Automatisierungsthemen zuerst anzugehen.

  • Gemeinsames Verständnis der Prozess-Realität über Management, Produktion und Shopfloor hinweg.

  • Priorisierte Handlungsfelder statt einer unsortierten Sammlung von Ideen, Problemen und Technologieansätzen.

  • Begründete Empfehlung, welche Themen jetzt weiter vertieft, zunächst organisatorisch verbessert oder bewusst nicht automatisiert werden sollten.

  • Erste Orientierung über wirtschaftlich relevante Use Cases und deren erwarteten Nutzen.

  • Klare Entscheidungsgrundlage für die interne Priorisierung oder für den nächsten Schritt in Modul 2: Use Case und Pilotfähigkeit prüfen.

Klären Sie, welcher Prozessbereich zuerst strukturiert bewertet werden sollte.

Icon Leistungsmodul 2 Pilotfähigkeit prüfen. Voraussetzungen gezielt schließen

MODUL 2

: Pilot-Fähigkeit prüfen. Voraussetzungen gezielt schließen :


Entscheidungsfrage

Ist Ihr priorisierter Use Case unter den realen Bedingungen Ihres Betriebs bereits tragfähig – oder müssen zunächst Voraussetzungen gezielt geschaffen werden?                      

Modul 2 passt, wenn …

  • Ein konkreter Use Case, eine Technologie-Idee oder bereits ein Lösungsanbieter im Raum steht.

  • Unklar ist, ob Prozesse, Daten, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und das Team für den nächsten Projektschritt ausreichend vorbereitet sind.

  • Sie eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Geschäftsführung, Produktion, QM, IT und weitere beteiligte Bereiche benötigen.

  • Der Pilot nicht nur technisch funktionieren, sondern im Betriebsalltag wirtschaftlich und organisatorisch wirksam werden soll.

  • Sie vor einer Budgetfreigabe oder Anbieteransprache vermeiden wollen, dass der Use Case an fehlenden Voraussetzungen scheitert.


BAUSTEINE

Use Case und Pilot-Fähigkeit prüfen

  • Problem-, Ziel- und Anforderungsprofil: Der priorisierte Use Case wird klar abgegrenzt – mit Ausgangslage, gewünschter Wirkung, Prozessgrenzen und relevanten Anforderungen.

  • Reifegrad-Check: Bewertung von Prozessstabilität, Datenverfügbarkeit, Team, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und organisatorischen Voraussetzungen.

  • Nutzen- und Risikoprüfung: Prüfung der wirtschaftlichen Nutzenhypothese sowie der zentralen operativen, technischen und organisatorischen Risiken.

  • Voraussetzungen gezielt schließen: konkrete Maßnahmen, notwendige Anpassungen und Vorbedingungen für den nächsten Projektschritt.

  • Entscheidungsempfehlung: Klare GO–ADJUST–STOPP-Empfehlung – starten, zunächst gezielt nachbessern oder den Use Case bewusst nicht weiterverfolgen.


ERGEBNIS und ENTSCHEIDUNGSVORLAGE

Klarheit über die Pilot-Fähigkeit    

Sie erhalten eine belastbare Grundlage, um den priorisierten Use Case zielgerichtet weiterzuverfolgen, gezielt vorzubereiten oder bewusst zu stoppen.

  • Klare GO–ADJUST–STOPP-Entscheidung: starten, zuerst gezielt nachbessern oder den Use Case nicht weiterverfolgen.

  • Transparenz über kritische Voraussetzungen bei Prozess, Daten, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und Organisation.

  • Ein abgestimmter Use-Case-Steckbrief als interne Entscheidungsgrundlage und Basis für eine spätere Anbieteransprache.

  • Konkrete Maßnahmen zur Schließung identifizierter Lücken und Risiken.

  • Deutlich geringeres Risiko, einen Pilot zu starten, der an unklaren Abläufen, mangelhafter Datenqualität oder ungeklärten Zuständigkeiten scheitert.

Klären Sie, ob Ihr Use Case bereit ist – oder welche Voraussetzungen noch fehlen.

MODUL 3

: Pilot fundiert entscheiden.    Technologie-Anbieter gezielt steuern :


Entscheidungsfrage

Wie bereiten Sie Anbieteransprache, Budgetfreigabe und einen messbaren Pilot so vor, dass Sie anschließend fundiert skalieren, gezielt nachsteuern oder bewusst stoppen können?            

Modul 3 passt, wenn …

  • Der Use Case ist priorisiert und grundsätzlich als umsetzbar bewertet.

  • Sie möchten Angebote einholen, Technologieanbieter vergleichen oder eine Investitionsentscheidung intern vorbereiten.

  • Zielbild, Scope, Kennzahlen, Rollen, Meilensteine oder Abnahmekriterien sind noch nicht ausreichend definiert.

  • Sie möchten sicherstellen, dass nicht der Anbieter, sondern Ihre betrieblichen Ziele den Pilot und die spätere Lösung bestimmen.

  • Sie benötigen eine belastbare Grundlage, um Budget, Ressourcen und Verantwortlichkeiten intern nachvollziehbar zu entscheiden.


BAUSTEINE

Pilot-Entscheidung und Anbieterbriefing

  • Pilot-Steckbrief: Ausgangslage, Zielbild, klarer Scope, bewusste Nicht-Ziele und erwartete Wirkung.

  • KPI- und Messkonzept: Ausgangswerte, Zielwerte, Datenquellen, Messmethoden, Verantwortlichkeiten und Entscheidungszeitpunkte.

  • Business-Case-Spanne: Wirtschaftliche Nutzenannahmen, Investitionsrahmen sowie transparent ausgewiesene Sensitivität und Risiken.

  • Technologie- und Anbieter-Anforderungsprofil: Anforderungen aus Prozess, Betrieb, Qualität, Daten, Integration und Organisation.

  • Herstellerneutrale Anbieteransprache: Bewertungsraster, strukturierte Briefing-Grundlage und – bei Bedarf – eine fokussierte Anbieter-Shortlist.

  • Pilot- und Abnahmelogik: Testfälle, Risiken, Abnahmekriterien sowie klare GO–ADJUST–STOPP-Regeln.

  • Optional: 90-Tage-Pilot Roadmap: Meilensteine, Verantwortlichkeiten, Steuerungsrhythmus und Entscheidungspunkte bis zum Pilotstart bzw. während der ersten Pilotphase.


ERGEBNIS und ENTSCHEIDUNGSVORLAGE

Eine belastbare Pilot-Entscheidung

Damit Sie Budget gezielt freigeben, Anbieterangebote auf einer vergleichbaren Grundlage bewerten und den Pilot später nachvollziehbar steuern können.

  • Eine intern tragfähige Entscheidungsgrundlage für Investition und Pilotstart.

  • Ein klares Zielbild mit definiertem Scope, Nutzenannahmen und Verantwortlichkeiten.

  • Vergleichbare Anbieterangebote statt schwer bewertbarer Einzelpräsentationen.

  • Ein steuerbarer Pilot mit eindeutigen KPIs, Messlogik und Abnahmekriterien.

  • Klare Entscheidung nach dem Pilot: skalieren, gezielt nachsteuern oder stoppen.

Klären Sie, was vor Anbieteransprache und Budgetfreigabe definiert sein muss.

Entscheidungsfragen, „passt wenn“, Bausteine und Ergebnisse sind vorhanden. Preisrahmen, Ablauf, Grenzen und CTA fehlen noch bzw. müssen sichtbarer werden.

Portrait Stephan Schmitz | Food:Tech:Future

 Wir klären, welche Entscheidung bei Ihnen aktuell offen ist – und welches Modul dafür die passende Grundlage schafft.