Drei Entscheidungen vor Ihrer Investition in Automatisierung 4.0

Herstellerneutrale Entscheidungsvorbereitung für Automatisierung, Robotik und KI in der Industrie und Gemeinschaftsgastronomie – von der richtigen Priorität bis zur belastbaren Pilotentscheidung.

Jedes Modul ist einzeln nutzbar, wenn die jeweiligen Voraussetzungen des vorherigen Moduls erfüllt sind.


Modul 1 · PROZESS-REALITÄT

Priorität noch unklar

Engpässe, Verluste, Nacharbeit oder Personaldruck sind bekannt – aber nicht, wo Verbesserung oder Automatisierung wirtschaftlich zuerst ansetzen sollte.

Die offene Entscheidung
Welche Prozesshebel sollten wir priorisieren – und wo wäre Automatisierung derzeit wirtschaftlich oder operativ nicht sinnvoll?

Danach haben Sie
Eine priorisierte Entscheidungsgrundlage für die wirtschaftlich relevanten Prozesshebel – einschließlich der Empfehlung, was vertieft, zunächst verbessert oder bewusst nicht automatisiert werden sollte.

2 – 3 Wochen ·    2.900 – 3.800 € netto

Modul 2 · PILOT-FÄHIGKEIT

Use Case klar – Umsetzungsreife aber noch offen

Ein konkreter Use Case ist priorisiert. Ob Prozess, Daten, Schnittstellen, Verantwortlichkeiten und weitere Voraussetzungen für einen Pilot ausreichen, ist jedoch noch nicht belastbar geklärt.

Die offene Entscheidung
Ist der Use Case unter den realen Bedingungen pilotfähig – oder müssen Lücken zuerst gezielt geschlossen werden?

Danach haben Sie
Eine Empfehlung: GO–ADJUST–STOP zur Pilot-Fähigkeit mit transparenten Voraussetzungen, Risiken und notwendigen Maßnahmen.

3 – 4 Wochen ·    5.800 – 6.500 € netto

Modul 3 · PILOT-ENTSCHEIDUNG

Pilotfähigkeit geklärt – Pilotinvestition noch offen

Use Case und Voraussetzungen sind ausreichend geklärt. Für die Freigabe fehlen jedoch noch eine belastbare Bewertung von Lösungsansatz, Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Anbieteroptionen.

Die offene Entscheidung
Ist der geplante Pilot fachlich und wirtschaftlich so vorbereitet, dass Pilotbudget und Anbieterphase freigegeben werden können?

Danach haben Sie
Eine managementfähige Entscheidungsgrundlage mit abgegrenztem Pilot-Scope, Business-Case-Spanne, Anforderungsprofil sowie neutraler Basis für Anbieteransprache und -bewertung.

4 – 6 Wochen ·   6.500 – 7.800 € netto


Weniger Rechercheaufwand. Mehr Vergleichbarkeit. Klarere Entscheidungen.

FOOD:TECH:FUTURE übersetzt Ihre betriebliche Ausgangslage in eine strukturierte Entscheidungsgrundlage für Priorisierung, Pilotfreigabe und Anbieteransprache.

Ihr Team bringt gezielt das ein, was intern bereits vorhanden ist: Prozesswissen, Schmerzpunkte, Anforderungen der beteiligten Fachbereiche und die relevante Datenlage.

Der Vorteil: Ihre Fachbereiche müssen nicht selbst unterschiedliche Technologie-Optionen recherchieren, Anbieterlogiken entschlüsseln oder Angebote ohne gemeinsamen Bewertungsmaßstab vergleichen.

So entsteht ein einheitlicher Entscheidungsrahmen, mit dem technische, betriebliche und wirtschaftliche Optionen nachvollziehbar gegenübergestellt und intern schneller abgestimmt werden können.

FAQ | Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten

Zusammenarbeit | Rollen

Klare Rollen. Klare Aufgaben. Verlässliche Ergebnisse.

Vor Projektstart werden Verantwortlichkeiten, Mitwirkungspflichten und Schnittstellen eindeutig festgelegt. So ist transparent, welche Informationen und Zuarbeiten kundenseitig erforderlich sind und welche Leistungen FTF übernimmt.

Damit schafft jedes Modul einen klar definierten Rahmen – und die vereinbarte Entscheidungsgrundlage kann strukturiert, nachvollziehbar und belastbar erarbeitet werden.

Was übernimmt Food:Tech:Future

FTF übernimmt die strukturierte Vorbereitung der jeweiligen Projektentscheidung. Dazu gehören – abhängig vom beauftragten Leistungsmodul:

  • Entwicklung der relevanten Leitfragen sowie Analyse- und Bewertungskriterien

  • Strukturierte Zusammenführung von Prozessdaten, Anforderungen und unterschiedlichen Fachperspektiven

  • Einordnung und Vergleich geeigneter Lösungsprinzipien und Handlungsoptionen

  • Bewertung nach den für das Projekt definierten technischen, betrieblichen und wirtschaftlichen Kriterien

  • Verdichtung der Ergebnisse zu einer nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlage

  • Bei Bedarf Erstellung eines strukturierten Anbieterbriefings und Bewertungsrasters für die nächste Projektphase

Ziel ist nicht, eine Lösung vorzugeben, sondern die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Technologie-, Anbieter- und Investitionsentscheidungen belastbar getroffen werden können.

Was bringt der Auftraggeber ein?

Für eine belastbare Analyse benötigt FTF primär praxisnahe Angaben zur Ausgangssituation – nicht zwingend den Zugriff auf betriebsinterne Rohdaten.

Je nach Leistungsmodul gehören dazu:

  • Informationen zu Prozessen, Abläufen und relevanten Kennzahlen

  • Angaben zu vorhandenen Datenformaten, Datenquellen und Datenlücken

  • Einordnung typischer Größen wie Maschinenausfälle, Ausschuss, Stillstände oder Kapazitätsengpässe

  • Ansprechpartner für gezielte Fachgespräche und Rückfragen

  • Betriebliche Anforderungen, Prioritäten und Rahmenbedingungen

  • Entscheidungen zu Budget, Projektumfang und weiteren Umsetzungsschritten

Entscheidend ist nicht die Menge der bereitgestellten Daten, sondern ob die relevanten Zusammenhänge ausreichend nachvollziehbar beschrieben werden können.

Was übernimmt der Technologieanbieter oder Integrator?

Was übernimmt der Technologieanbieter oder Integrator?

Vor einer Beauftragung werden die zuvor definierten Anforderungen, technischen Rahmenbedingungen und gegebenenfalls das Lastenheft im Anbieterbriefing abgestimmt. Dazu gehören auch Leistungsumfang, Schnittstellen, Nachweise sowie der vorgesehene Preis- bzw. Budgetrahmen.

Auf dieser Grundlage erstellt der Technologieanbieter oder Integrator sein verbindliches technisches und kommerzielles Angebot. Nach Prüfung und Beauftragung übernimmt er die Verantwortung für die konkrete Auslegung und Umsetzung.

Dazu gehören insbesondere:

  • Abstimmung des Anbieterbriefings und der technischen Anforderungen

  • Prüfung von Machbarkeit, Schnittstellen und Integrationsbedingungen

  • Produktspezifisches Engineering und verbindliche technische Auslegung

  • Erstellung eines verbindlichen Angebots innerhalb des abgestimmten Leistungsrahmens

  • Umsetzung, Installation und gegebenenfalls Systemintegration

  • Vereinbarte Tests, technische Nachweise und Abnahmen

  • Inbetriebnahme und Übergabe der realisierten Lösung

Mit der Beauftragung verpflichtet sich der Anbieter zur Umsetzung des vereinbarten Leistungsumfangs und trägt die Verantwortung für die zugesicherten technischen Eigenschaften und Nachweise.

Noch nicht sicher, welches Modul zu Ihrer Ausgangslage passt?

Entscheidungs-Check

Sie erhalten:

  • Vorab-Fragebogen und eine anschließende strukturierte Auswertung

  • 90 Minuten Projekt-Einordnung per Zoom

  • Einordnung, welche Entscheidung vor dem nächsten Schritt tatsächlich noch offen ist

  • dokumentierte Empfehlung für M1, M2, M3 – oder einen zunächst sinnvolleren anderen Schritt, inkl. Argumentationshilfe

450 € netto

Bei Beauftragung von M1, M2 oder M3 innerhalb von vier Wochen wird dieser Betrag vollständig angerechnet.

Portrait Stephan Schmitz | Food:Tech:Future

Im strukturierten Entscheidungs-Check ordnen wir Ihre Ausgangslage, den noch offenen Entscheidungsbedarf und den sinnvollen Einstieg gemeinsam ein.

Erst die Entscheidungsgrundlage. Dann Technologie und Anbieter.

Automatisierungsentscheidungen entstehen nicht allein aus der technischen Machbarkeit. Prozessrealität, wirtschaftlicher Nutzen, betriebliche Voraussetzungen und technische Optionen müssen zusammenpassen.

Herstellerneutral
FOOD:TECH:FUTURE erhält von Robotikherstellern, Technologieanbietern oder Integratoren keine Vergütung für Empfehlungen. Die Bewertung orientiert sich an Ihrer Ausgangslage und Ihren Entscheidungskriterien.

Praxis- und Branchenkompetenz
Mehr als 25 Jahre Erfahrung in Lebensmittelproduktion, Produktentwicklung, Gemeinschaftsgastronomie und Prozessoptimierung treffen auf die strukturierte Bewertung von Automatisierung, Robotik und KI.

Entscheidungen aus dem Prozess heraus
Nicht die verfügbare Technologie bestimmt das Problem. Zuerst werden Prozessrealität, wirtschaftliche Hebel und Voraussetzungen geklärt. Erst darauf bauen Technologie- und Anbieterentscheidungen auf.

Aus der Praxis: Automatisierung in der Sekundärverpackung

Bei einem mittelständischen Getränkehersteller sollte ein Automatisierungsansatz für die Sekundärverpackung so konkretisiert werden, dass eine belastbare Grundlage für die weitere Pilot- und Anbieterentscheidung entsteht.

Dazu wurden unter anderem Materialfluss, Formate und Behälter, Taktanforderungen, Greifaufgabe, Sicherheit, Steuerung und Layout strukturiert betrachtet.

Das Ergebnis: ein klar abgegrenzter Pilotfall mit definierten Muss-Anforderungen, relevanten Risiken und Schnittstellen sowie einem nachvollziehbaren Investitionskorridor als Grundlage für die spätere Anbieteransprache.

Sie steigen in das Modul ein, das Ihrer aktuellen Entscheidungssituation entspricht. Ein Direkteinstieg setzt voraus, dass die notwendigen Grundlagen der vorgelagerten Schritte bereits vorliegen.


So entsteht die Entscheidungsgrundlage

ICON Leistungsmodul 1  Prozessanalyse

MODUL 1

: PROZESS-REALITÄT :

Wirtschaftlich relevante Prozesshebel erkennen und priorisieren


ENTSCHEIDUNGSFRAGE

Wo liegt in Ihrer Wertschöpfung der wirtschaftlich und operativ sinnvollste Hebel – bevor Sie in Automatisierung, Robotik oder KI investieren?

 

M1 passt, wenn …

  • Engpässe, Verluste, Nacharbeit oder Personaldruck sichtbar sind – aber die wirtschaftlich relevanten Ursachen und Hebel bisher nicht ausreichend klar sind.

  • mehrere Verbesserungs- oder Automatisierungsideen im Raum stehen, aber eine belastbare Priorisierung fehlt.

  • Management, Produktion, Shopfloor oder QM unterschiedlich einschätzen, wo das eigentliche Problem liegt und wo zuerst angesetzt werden sollte.

Was wird in M1 geklärt?

Wir betrachten die reale Prozessstruktur und konzentrieren uns auf vier Fragen:

Wo entstehen relevante Engpässe, Verluste oder unnötiger Aufwand?
Wir machen sichtbar, an welchen Stellen im Prozess wirtschaftlich relevante Probleme entstehen.

Welche Ursachen und Abhängigkeiten stecken dahinter?
Nicht jedes sichtbare Problem ist auch der richtige Ansatzpunkt. Deshalb werden Prozesszusammenhänge, unterschiedliche Perspektiven und verfügbare Daten einbezogen.

Welche Hebel haben wirtschaftliches Potenzial?
Handlungsfelder werden danach bewertet, welche Wirkung sie für Prozess, Leistung und Wirtschaftlichkeit tatsächlich entfalten können.

Wo ist Automatisierung sinnvoll – und wo zunächst nicht?
Technische Attraktivität allein reicht nicht. Entscheidend ist, ob ein Ansatz unter den realen betrieblichen Bedingungen sinnvoll weiterverfolgt werden sollte.

Das haben Sie danach konkret in der Hand

  • eine dokumentierte und nachvollziehbare Priorisierung der relevanten Prozesshebel

  • eine strukturierte Bewertung nach Wirkung, Risiko, wirtschaftlichem Potenzial und Automatisierbarkeit

  • priorisierte Handlungsfelder und relevante Automatisierungs-Use-Cases für die weitere Entscheidung

  • eine klare Empfehlung, was vertieft, zunächst verbessert oder bewusst nicht automatisiert werden sollte

Das Ergebnis ist keine Technologieliste, sondern eine belastbare Grundlage für die Frage, wo weitere Zeit und Investitionsbudget sinnvoll eingesetzt werden sollten.

So entsteht die Entscheidungsgrundlage

PSA · Prozess-Struktur-Analyse
Zunächst wird die tatsächliche Prozessrealität strukturiert betrachtet: Abläufe, Abhängigkeiten, Engpässe und Verlustquellen sowie unterschiedliche Perspektiven aus dem Betrieb und verfügbare Daten.

PSM · Prozess-Struktur-Matrix
Anschließend werden die relevanten Handlungsfelder nach Wirkung, Risiko, wirtschaftlichem Potenzial und Automatisierbarkeit bewertet und priorisiert.

PSA versteht die Prozessrealität. PSM macht daraus eine nachvollziehbare Priorisierung.

Zeit & Investitionsrahmen

2 – 3 Wochen
2.900 – 3.800 € netto

Der konkrete Investitionsrahmen richtet sich nach Prozessumfang, verfügbarer Datenlage und erforderlichem Vor-Ort-Anteil.

M1 ist eigenständig nutzbar. Die Ergebnisse können intern weiterverwendet werden.

Ergibt sich daraus ein priorisierter Automatisierungs-Use-Case, kann dessen Pilotfähigkeit bei Bedarf anschließend in M2 geprüft werden.



So prüfen wir die Pilot-Voraussetzungen

Icon Leistungsmodul 2 Pilotfähigkeit prüfen. Voraussetzungen gezielt schließen

MODUL 2

: PILOT-FÄHIGKEIT :

Prüfen, ob die Voraussetzungen für einen priorisierten Pilot gegeben sind


ENTSCHEIDUNGSFRAGE   

Ist der priorisierte Use Case unter Ihren realen betrieblichen Bedingungen pilotfähig – oder welche Voraussetzungen müssen vor einem Pilot zuerst geschaffen werden?

 

M2 passt, wenn …

  • ein konkreter Automatisierungs-, Robotik- oder KI-Use-Case bereits priorisiert ist.

  • eine technische Idee oder bereits ein möglicher Lösungsansatz existiert, aber Prozess, Daten, Schnittstellen oder organisatorische Voraussetzungen noch nicht ausreichend geklärt sind.

  • vor dem nächsten Entscheidungsschritt eine gemeinsame Beurteilung von Produktion, Management, QM, IT oder weiteren relevanten Bereichen benötigt wird.

Was wird in M2 geklärt?

Ist der Use Case ausreichend klar abgegrenzt?
Problem, Zielbild und Anforderungen werden so geschärft, dass eindeutig ist, was ein Pilot leisten und unter welchen betrieblichen Bedingungen er funktionieren soll.

Sind Prozess, Daten und Schnittstellen ausreichend vorbereitet?
Wir prüfen die für den Use Case relevanten Voraussetzungen und machen sichtbar, welche Lücken einen Pilot erschweren oder verhindern können.

Sind Organisation und Verantwortlichkeiten tragfähig?
Auch ein technisch plausibler Use Case kann scheitern, wenn notwendige Zuständigkeiten, Ressourcen oder interne Voraussetzungen fehlen.

Sind Nutzenannahmen und wesentliche Risiken plausibel?
Der erwartete Nutzen und die relevanten Risiken werden auf Plausibilität geprüft – ohne bereits einen detaillierten Business-Case oder eine Anbieterentscheidung vorwegzunehmen.

Das haben Sie danach konkret in der Hand

  • eine dokumentierte Beurteilung der Pilotfähigkeit Ihres konkreten Use Cases

  • transparente Voraussetzungen, Risiken und identifizierte Lücken

  • konkrete Maßnahmen, die vor einem Pilot noch umgesetzt oder geklärt werden sollten

  • eine nachvollziehbare GO–ADJUST–STOP-Empfehlung für den nächsten Entscheidungsschritt

GO · ADJUST · STOP

GO: Der Use Case ist ausreichend pilotfähig, um den nächsten Entscheidungsschritt vorzubereiten.

ADJUST; Der Use Case ist grundsätzlich weiterverfolgbar, aber definierte Voraussetzungen sollten zunächst gezielt geschaffen oder verbessert werden.

STOP: Unter den aktuell gegebenen Bedingungen sollte der Use Case als Pilot zunächst nicht weiterverfolgt werden.

GO, ADJUST und STOP sind jeweils verwertbare Ergebnisse. Ziel ist nicht, einen Pilot, um jeden Preis freizugeben, sondern rechtzeitig zu erkennen, ob und unter welchen Voraussetzungen der nächste Schritt sinnvoll ist.

GO bedeutet dabei noch keine Investitions- oder Pilotfreigabe. Sind für die Freigabe noch Lösungsansatz, Wirtschaftlichkeit, Anforderungen oder Anbieteroptionen zu konkretisieren und zu bewerten, beginnt dort M3.

So prüfen wir die Pilot-Fähigkeit

Use Case und Zielbild schärfen
→ betriebliche und technische Voraussetzungen prüfen
→ Nutzen und Risiken plausibilisieren
→ Lücken und notwendige Maßnahmen definieren
→ GO–ADJUST–STOP ableiten

Im Mittelpunkt steht nicht ein abstrakter Reifegradscore, sondern die konkrete Frage, welche Voraussetzungen diesen Use Case unter Ihren realen Betriebsbedingungen tragen oder blockieren.

Zeit & Investitionsrahmen

3 – 4 Wochen
5.800 – 6.500 € netto pro Use Case

Der konkrete Investitionsrahmen richtet sich insbesondere nach Datenlage, relevanten Schnittstellen und Umfang der einzubeziehenden Stakeholder.

M2 ist eigenständig nutzbar. Maßnahmen aus einem ADJUST können intern umgesetzt werden; ein STOP kann den Use Case an dieser Stelle bewusst beenden.

Bei GO können die Ergebnisse intern weiterverwendet oder – wenn noch eine konkrete Pilotinvestitions- und Anbieterentscheidung vorzubereiten ist – als Ausgangsbasis für M3 genutzt werden.



So bereiten wir die Pilot-Entscheidung vor

MODUL 3

: PILOT-ENTSCHEIDUNG :

Pilotinvestition und Anbieterphase konkret vorbereiten


ENTSCHEIDUNGSFRAGE

Ist der geplante Pilot fachlich und wirtschaftlich so vorbereitet, dass über Pilotbudget und Anbieterphase entschieden werden kann?

 

M3 passt, wenn …

  • ein konkreter Use Case priorisiert und seine Pilotfähigkeit bereits ausreichend geklärt ist – intern, durch M2 oder auf anderem Weg.

  • Lösungs- oder Technologieoptionen vorhanden sind, aber Anforderungen, wirtschaftlicher Rahmen oder Bewertungskriterien für die Entscheidung noch fehlen.

  • eine Pilotfreigabe vorbereitet werden soll und dafür eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage für Management, Produktion, Einkauf, QM oder IT benötigt wird.

  • Anbieter angesprochen oder vorhandene Optionen strukturiert verglichen werden sollen – auf Basis gemeinsamer Anforderungen und Bewertungskriterien.

Was wird in M3 geklärt?

Was genau soll der Pilot leisten?
Zielbild und Pilot-Scope werden so abgegrenzt, dass klar ist, was Gegenstand der Pilotentscheidung ist – und was nicht.

Welche Anforderungen muss die Lösung erfüllen?
Funktionale, technische und betriebliche Anforderungen werden aus dem Use Case und den realen Prozessbedingungen abgeleitet.

In welchem wirtschaftlichen Rahmen bewegt sich der Pilot?
Nutzenannahmen, Investitionsannahmen und relevante Unsicherheiten werden zu einer nachvollziehbaren Business-Case-Spanne verdichtet. Ziel ist keine scheinpräzise ROI-Zahl, sondern ein belastbarer wirtschaftlicher Entscheidungskorridor.

Wie lassen sich Lösungs- und Anbieteroptionen bewerten?
Anforderungen und Bewertungskriterien werden herstellerneutral definiert. Je nach vereinbartem Scope kann darauf eine strukturierte Anbieteransprache oder Vorauswahl aufbauen.

Woran soll der spätere Pilot gemessen werden?
KPIs, Messlogik und Abnahmekriterien werden vor der Freigabe definiert, damit später nachvollziehbar beurteilt werden kann, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden.

Das haben Sie danach konkret in der Hand

  • einen klar abgegrenzten Pilot-Scope mit definiertem Zielbild

  • ein Technologie- und Anforderungsprofil für den vorgesehenen Anwendungsfall

  • eine Business-Case-Spanne mit transparenten Nutzen- und Investitionsannahmen

  • definierte KPI-, Mess- und Abnahmekriterien für den späteren Pilot

  • eine herstellerneutrale Briefing- und Bewertungsbasis für Lösungs- und Anbieteroptionen

  • eine zusammengeführte, managementfähige Entscheidungsunterlage für Pilotbudget und Anbieterphase

Herstellerneutral zur Anbieterentscheidung

Die Anforderungen werden aus Prozess-Realität, Zielbild und wirtschaftlichen Kriterien abgeleitet – nicht aus dem Portfolio eines vorab bevorzugten Herstellers oder Integrators.

Je nach Projektumfang umfasst M3 die Vorbereitung einer strukturierten Anbieteransprache, ein einheitliches Bewertungsraster und bei Bedarf die strukturierte Vorauswahl geeigneter Anbieteroptionen.

So entsteht eine gemeinsame Bewertungsbasis, auf der Angebote und Lösungsansätze nachvollziehbarer gegenübergestellt werden können.

Klare Grenze zur Pilot-Umsetzung

M3 endet mit der Vorbereitung der Pilotinvestitions- und Anbieterentscheidung.

Die operative Umsetzung des Piloten ist nicht Bestandteil von M3. Projektstruktur, Rollen, Ressourcen, Meilensteine und Entscheidungswege für die anschließende Zusammenarbeit mit Integrator oder KI-Anbieter gehören – falls benötigt – in die optionale Pilot-Roadmap.

Die in M3 definierten KPIs und Abnahmekriterien legen fest, woran der spätere Pilot beurteilt werden soll. Die Pilot-Roadmap strukturiert anschließend, wie die Umsetzung organisiert wird.

Zeit & Investitionsrahmen

4 – 6 Wochen
6.500 – 7.800 € netto

Der konkrete Investitionsrahmen richtet sich insbesondere nach Pilotumfang, Anzahl und Umfang der zu betrachtenden Anbieteroptionen sowie Analyse- und Briefingtiefe.

M3 ist eigenständig nutzbar. Die erarbeiteten Entscheidungsunterlagen können anschließend intern oder gemeinsam mit ausgewählten Umsetzungspartnern weiterverwendet werden.

Soll nach der Pilotentscheidung auch der Übergang in die operative Umsetzung strukturiert vorbereitet werden, kann optional die Pilot-Roadmap anschließen.



Food:Tech:Future ersetzt weder Integrator noch Anlagenbauer.

Die Rolle liegt davor und daneben: Anforderungen schärfen, Entscheidungsgrundlagen dokumentieren, Anbieter vergleichbar machen und die Zielerreichung aus Sicht des Betriebs unabhängig überprüfen.

Ein Lösungsweg, der zum Betrieb passt

In Modul 3 entwickelt Food:Tech:Future eine herstellerneutrale Lösungsarchitektur auf Konzeptniveau: Welche Funktionen benötigt werden, wie sie in den bestehenden Prozess eingebunden werden und welche Schnittstellen, Anforderungen und Risiken zu berücksichtigen sind. Geeignete Lösungsprinzipien werden technisch und wirtschaftlich eingeordnet. Das Ergebnis ist ein bevorzugter Lösungsweg mit nachvollziehbarer Begründung, Investitionskorridor und klaren Prüfaufträgen für die spätere Anbieterphase. Die verbindliche technische Auslegung und Umsetzung erfolgen durch den beauftragten Technologieanbieter oder Integrator.

Infografik Pilot Roadmap Automatisierung 4.0 | Food:Tech:Future

OPTIONAL NACH DER PILOT-ENTSCHEIDUNG

PILOT-ROADMAP

Den freigegebenen Pilot strukturiert in die Umsetzung bringen

Die Leitfrage:
Wie muss der freigegebene Pilot organisatorisch strukturiert werden, damit Ihr Unternehmen und der Umsetzungspartner mit klaren Rollen, Ressourcen, Meilensteinen und Entscheidungswegen starten können?

Die Pilot-Roadmap passt, wenn …

  • die Entscheidung für einen konkreten Pilot bereits getroffen wurde – auf Basis von M3 oder einer anderweitig ausreichend vorbereiteten PILOT-ENTSCHEIDUNG.

  • Zielbild, Pilot-Scope und wesentliche Anforderungen geklärt sind.

  • die Umsetzung mit einem Integrator, KI- oder Technologieanbieter bevorsteht.

  • vor dem Start noch eine klare gemeinsame Struktur für Verantwortlichkeiten, Ressourcen, Schnittstellen und Entscheidungen benötigt wird.

Was wird für die Umsetzung strukturiert?

  • Rollen und Verantwortlichkeiten
    Wer übernimmt auf Auftraggeber- und Anbieterseite welche Aufgaben, liefert notwendige Informationen und trifft welche Entscheidungen?
  • Ressourcen und Schnittstellen
    Welche internen und externen Ressourcen werden benötigt? Wo bestehen Abhängigkeiten zwischen Produktion, Technik, IT, QM und Umsetzungspartner?
  • Meilensteine und Entscheidungspunkte
    Welche wesentlichen Projektphasen und Entscheidungspunkte strukturieren den Pilot und wann müssen Ergebnisse oder Voraussetzungen vorliegen?
  • Prüf- und Abnahmepunkte
    Die bereits definierten Erfolgs- und Abnahmekriterien werden in die Umsetzungsstruktur eingeordnet: Wann werden sie relevant und welche Informationen müssen dafür vorliegen?
  • Entscheidungs- und Eskalationswege
    Wie wird mit Abweichungen, offenen Punkten oder notwendigen Änderungen umgegangen und wer muss in welcher Situation einbezogen werden?

Das haben Sie danach konkret in der Hand

  • ein ausgearbeitetes Planungsdokument für die Pilotumsetzung

  • eine klare Struktur von Rollen, Verantwortlichkeiten und benötigten Ressourcen

  • definierte Schnittstellen zwischen internen Beteiligten und Umsetzungspartner

  • eine Meilenstein- und Entscheidungslogik einschließlich relevanter Prüf- und Abnahmepunkte

  • einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für den strukturierten Pilotstart

Die Pilot-Roadmap ist keine laufende Projektleitung. Sie schafft vor dem Start die Struktur, auf deren Basis Auftraggeber und Umsetzungspartner den Pilot gemeinsam durchführen können.



Investition

3.200 € netto · typischer Durchlauf: 1–2 Wochen

Im Investitionsrahmen enthalten sind die Sichtung der vorhandenen Pilot- und Entscheidungsunterlagen, ein strukturierter Abstimmungstermin mit dem Auftraggeber sowie die Ausarbeitung der projektspezifischen Pilot-Roadmap.

Rollen und Verantwortlichkeiten, benötigte Ressourcen, Schnittstellen, Meilensteine, Entscheidungswege sowie relevante Prüf- und Abnahmepunkte werden darin zu einem konkreten Planungsdokument für die Umsetzung zusammengeführt.

Eine konsolidierte Feedbackschleife und die anschließende Finalisierung der Roadmap sind im Preis enthalten. Zusätzliche Workshops, weitere Abstimmungsschleifen oder laufende Projektleitung sind nicht Bestandteil des Standardumfangs und können bei Bedarf separat vereinbart werden.


OPTIONAL WÄHREND DER UMSETZUNG

Unabhängiger Pilot-Review

Eine neutrale zweite Perspektive an wichtigen Punkten der Umsetzung

Auch bei guter Vorbereitung entstehen während eines Piloten neue Erkenntnisse, technische Änderungen oder Abweichungen vom ursprünglichen Plan.

Auf Wunsch begleitet FOOD:TECH:FUTURE deshalb ausgewählte Review- und Entscheidungspunkte während der Umsetzung – unabhängig vom Technologieanbieter oder Integrator.

Was wird im Review betrachtet?

Der aktuelle Projektstand wird gemeinsam mit dem Auftraggeber und – soweit für den jeweiligen Review erforderlich – dem Technologie- oder Umsetzungspartner gegen das vereinbarte Zielbild, den Pilot-Scope, die relevanten Anforderungen und die festgelegten Entscheidungskriterien gespiegelt.

Dabei stehen insbesondere drei Fragen im Mittelpunkt:

  • Sind wir noch auf dem vereinbarten Weg?
    Änderungen und Abweichungen werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Zielbild und Pilot-Scope eingeordnet.
  • Was bedeuten neue Erkenntnisse für die ursprüngliche Entscheidung?
    Technische oder organisatorische Änderungen werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Anforderungen, Nutzenannahmen und Pilotzielen.
  • Wo besteht Entscheidungsbedarf?
    Offene Punkte und relevante Abweichungen werden transparent gemacht, damit der Auftraggeber gemeinsam mit dem Umsetzungspartner fundiert über das weitere Vorgehen entscheiden kann.

Das haben Sie danach konkret in der Hand

Eine unabhängige Einordnung des aktuellen Projektstands, Transparenz über relevante Abweichungen und deren Auswirkungen sowie eine strukturierte Grundlage für notwendige Entscheidungen mit dem Umsetzungspartner.

Der Pilot-Review ersetzt weder die technische Projektleitung noch die fachliche Verantwortung oder Abnahme durch Auftraggeber und Umsetzungspartner.

FOOD:TECH:FUTURE übernimmt die unabhängige Review- und Entscheidungsperspektive.

Der Review kann punktuell nach Bedarf an relevanten Projekt- oder Entscheidungspunkten beauftragt werden.

Investition

850 € netto je Review-Punkt für 6 Wochen

Ein Review-Punkt umfasst die Sichtung der vereinbarten aktuellen Projektunterlagen, die Vorbereitung des Reviews, drei Review-Gespräche von je 45 Minuten (alle 2 Wochen) mit dem Auftraggeber und – soweit sinnvoll – dem Technologie- oder Umsetzungspartner.

PLUS eine kurze dokumentierte Einordnung der relevanten Abweichungen und des daraus entstehenden Entscheidungsbedarfs.

Der Review ist punktuell nach Bedarf buchbar.

Er dient als unabhängige zweite Perspektive während der Umsetzung und ersetzt weder die laufende Projektleitung noch die technische Fachverantwortung oder Abnahme durch Auftraggeber und Umsetzungspartner.