ERST PILOT-LOGIK KLÄREN. DANN INVESTITION ENTSCHEIDEN.

Vom Use Case zum belastbar vorbereiteten Pilot-Projekt

Als Sparringspartner unterstütze ich Entscheider:innen dabei, aus einem priorisierten Use Case ein klar strukturiertes Pilotvorhaben zu entwickeln – mit definierten Zielen, messbaren Erfolgskriterien und einer belastbaren Entscheidungsgrundlage.

Was muss geklärt sein, bevor Technologie, Anbieter und Budget entschieden werden?

Von der Prozess-Struktur-Analyse über spezifischen Reifegrad-Check bis zur "custom-made"  Pilot-Roadmap entsteht Schritt für Schritt eine belastbare Grundlage für Technologie-, Anbieter- und Investitionsentscheidungen.

Unsere Pilot-Roadmap bringt Zielbild und KPIs, Rollen und Verantwortlichkeiten, Technologie- und Anbieteroptionen, Budgetrahmen, Risiken und Meilensteine in eine klare Projektlogik.

So wird aus einer guten Idee ein Pilot, über den fundiert entschieden werden kann.

Welcher Pilot wird freigegeben, wie messen wir ihn und welche Anbieter benötigen wir?“

Ergebnis: Pilotsteckbrief, KPI-Set, Business-Case-Spanne, Anbieterprofil, 60-Tage-Plan


KMU-Lebensmittelindustrie | Gemeinschaftsverpflegung

Erst Klarheit schaffen. Dann Pilot starten.

Die acht Entscheidungsfelder machen sichtbar, wo ein Vorhaben bereits belastbar ist – und wo Risiken oder offene Fragen einen Pilot unnötig teuer machen können. Von der Prozess-Struktur-Analyse bis zum Testbetrieb: So gelingt die Planung Ihres Pilotprojekts zur Digitalisierung in der Lebensmittelproduktion.

Aus einer guten Idee entsteht eine fundierte Grundlage für alle Beteiligten:  GO, ADJUST oder STOPP.

Entscheidungsfelder sichtbar machen, Fehlentscheidungen vermeiden.

Mut zu kritischen Fragen, ungeschönten Antworten, um Fehlinvestitionen in Automatisierung 4.0 zu vermeiden.

Der Dual-POV Prozess (Selbstreflexion auf mehreren Ebenen) bringt "Licht ins Dunkel" aka Transparenz.


Wann ist die Pilot-Roadmap der richtige nächste Schritt?

Die Pilot-Roadmap setzt dort an, wo ein relevantes Prozessproblem bereits eingegrenzt und ein möglicher Use Case grundsätzlich priorisiert wurde.

Jetzt geht es nicht mehr darum, wo überhaupt Handlungsbedarf besteht, sondern darum, den Pilot konkret vorzubereiten:

  • Zielbild und Erfolgskriterien festlegen
  • KPIs und Messlogik definieren
  • Rollen und Verantwortlichkeiten klären
  • Technologie- und Anbieteroptionen einordnen
  • Budgetrahmen und Wirtschaftlichkeit vorbereiten
  • Risiken, Stakeholder und Pilotstart strukturieren

Noch unklar, wo Sie ansetzen sollten?
Dann ist zunächst die Prozess-Struktur-Analyse sinnvoll.

Use Case vorhanden, aber Datenlage, Organisation oder Pilotfähigkeit noch unsicher?
Dann bietet der Reifegrad-Check die bessere Ausgangsbasis.

Use Case priorisiert und grundsätzlich pilotfähig?
Dann beginnt die Pilot-Roadmap.

Die Pilot-Roadmap umfasst fünf Schritte: Zielbild schärfen, KPIs definieren, Projektstruktur aufsetzen, Technologie- und Anbieteroptionen einordnen und den Pilotstart vorbereiten

Beispiel: Automatische End-of-Line Verpackungsprüfung mittels Computer Vision.

Statt sofort 150.000 € Hardware zu kaufen, definiert die Pilot-Roadmap erst die Fehlerrate-KPIs, prüft Daten-Schnittstellen und grenzt 2 geeignete Systemintegratoren ein.


Warum ein Pilot mehr braucht als eine gute Technologie

Eine viel zitierte Untersuchung des MIT-Projekts NANDA zu Enterprise-GenAI zeigt, wie groß die Lücke zwischen technischer Machbarkeit und messbarem Geschäftsnutzen sein kann.

Rund 95 % der untersuchten GenAI-Pilotprojekte zeigten keinen messbaren Einfluss auf Gewinn und Verlust. Nur ein kleiner Teil der betrachteten Anwendungen erzeugte einen klar nachvollziehbaren wirtschaftlichen Effekt.

Die Studie bezieht sich ausdrücklich auf generative KI – nicht auf Robotik oder klassische Automatisierung. Für Pilotprojekte lässt sich daraus dennoch eine wichtige Managementfrage ableiten:

Sind Zielbild, Erfolgskriterien, Prozessintegration und Messlogik bereits vor dem Start ausreichend geklärt?

Denn eine technisch funktionierende Lösung ist noch kein wirtschaftlich wirksamer Pilot.

Eine belastbare Pilot-Roadmap definiert deshalb frühzeitig:

  • welche Wirkung erreicht werden soll,

  • welche KPIs den Erfolg messen,

  • wie die Lösung in bestehende Abläufe integriert wird,

  • welche Verantwortlichkeiten gelten,

  • und nach welchen Kriterien über Fortführung, Anpassung oder Skalierung entschieden wird.

Der Pilot startet damit nicht nur technisch vorbereitet – sondern mit einer klaren Entscheidungslogik.

Erfahren Sie auch, wie gut organisiertes Change-Management positiv auf den Erfolg von Pilotprojekten einwirken kann!

(C) Foto: Sarah M. Lodz


(C) Foto: Sarah M. Lodz

Externer Blick. Klare Projekt-Logik.

Ein Pilot-Projekt wird nicht automatisch besser, nur weil mehr Beteiligte oder mehr Technologie im Spiel sind.

Ein externer Sparringspartner hilft dabei, Annahmen zu hinterfragen, offene Punkte sichtbar zu machen und unterschiedliche Interessen auf eine gemeinsame Projektlogik auszurichten.

Für die Pilot-Roadmap bedeutet das:

  • Anforderungen und Prioritäten werden strukturiert zusammengeführt
  • offene Risiken und Abhängigkeiten werden früh sichtbar
  • Rollen und Entscheidungswege werden klarer
  • Technologie- und Anbieteroptionen werden anhand definierter Kriterien bewertet
  • die Argumentation für Budget und Pilotstart wird nachvollziehbar dokumentiert

So entsteht die Roadmap nicht aus einer Theorie. So entsteht eine Entscheidungsgrundlage, die zum Betrieb, zu den Ressourcen und zum konkreten Pilotvorhaben passt.

Über fatale "Unpässlichkeiten" und die Konsequenzen einer "Roadmap-Falle" lesen Sie im Blogartikel



Vertrauen zeigt sich nicht nur in Referenzen

Nicht jedes gute Projekt eignet sich für eine öffentliche Case Study.

Gerade bei Investitionsentscheidungen, Prozessschwächen, Wirtschaftlichkeitsfragen oder internen Verantwortlichkeiten gehören sensible Informationen zum Projektalltag.

Vertraulichkeit ist deshalb kein Zusatz, sondern Teil einer professionellen Zusammenarbeit.

Für die Pilot-Roadmap bedeutet das:

  • sensible Prozess-, Betriebs- und Projektdaten werden mit der erforderlichen Sorgfalt behandelt
  • interne Bewertungen und unterschiedliche Fachperspektiven können offen angesprochen werden
  • Technologie- und Anbieteroptionen werden unabhängig eingeordnet
  • Ergebnisse werden so dokumentiert, dass sie intern für die weitere Entscheidung genutzt werden können

Eine belastbare Entscheidung erfordert Offenheit im Projekt – und Diskretion nach außen.

Referenz Beispiele aus der Praxis


Pilotprojekt EOL Robotik | FoodTechFuture

(C) Foto: Sarah M. Lodz

Nächster Schritt: Den Pilot belastbar vorbereiten

Ihr Use Case ist priorisiert und soll jetzt konkret werden?

Dann prüfen wir im Erstgespräch, welche Punkte für einen belastbaren Pilot-Start noch geklärt werden müssen – von Zielbild und KPIs über Technologie- und Anbieteroptionen bis zu Verantwortlichkeiten, Budgetrahmen und Meilensteinen.

In 20 Minuten ordnen wir ein, wo Ihr Vorhaben steht und welche nächsten Schritte für die Pilot-Roadmap sinnvoll sind.

Unverbindlich. Herstellerunabhängig. Ohne Technologieverkauf.

Noch nicht sicher, ob Ihr Unternehmen bereits pilotfähig ist?

Dann starten Sie zunächst mit dem Reifegrad-Check und prüfen, wie belastbar Prozesse, Daten und organisatorische Voraussetzungen bereits sind. Inklusive Argumentationshilfe für die interne Abstimmung mit Stakeholdern.